Azad hat seine verbalen Waffen neu gewetzt und veröffentlicht mit „Assassin“ am 22. Mai 2009 sein sechstes Solo-Album. Deutschlands Rapper Nummer Eins blickt dabei zugleich auf den Beginn seiner Karriere zurück: 2001 schenkte er dem Rap von der Straße mit seinem ersten Album das Leben und nun schließt sich der Kreis. Mit „Assassin“ kehrt der Frankfurter Rapper zu neuer, alter Härte zurück und zeigt, dass er allein in der Lage ist, dieses Leben auch wieder zu nehmen und es modern wieder zu erschaffen. Denn er ist der „Assassin“.
Das Wort kommt aus dem Arabischen und bezieht sich auf einen Stamm, der einstmals Angst und Schrecken bis zu den höchsten Herrscherhäusern verbreitet hatte. Diese Furcht hat sich bis ins Englische und Französische fortgesetzt, wo es als Ausdruck für gezielten Mord verwendet wird. Stolz, stark und stahlhart startet Azad mit „Assassin“ eine akustische Attacke auf den momentanen Stillstand des Straßen-Raps. Der Anschlag mit „Assassin“ wird Hip Hop-Deutschland deshalb übergießen wie Benzin. Das Streichholz dazu liefern Songtitel wie etwa „Detonation“ oder „Armageddon“.
Größer, gewaltiger und gefährlicher als jemals zuvor präsentiert sich der Nordweststädter aber nicht nur auf seinem Album, sondern auch auf der gleichnamigen Tour. Vom 17. Mai 2009 an greift Azad mehrere Wochen lang ganz Deutschland mit seinem Asphalt-Rap an. Er slbst sagt: „Diese Show bombt deinen Schädel!“
Verstärkt wird der Anführer des Bozz-Lagers sowohl während der Tour als auch auf dem Album von seinen Stammesbrüdern Jeyz sowie Solo und Hanybal (439). Mit Multitalent Manuellsen und seiner samtenen Stimme sind die gemeinsamen Tracks zu weiteren Beweisen für die herausragende Qualität deutschen Raps und deutschen Souls geworden.
Als erstem deutschen Rapper ist es Azad auch gelungen, einen der wichtigsten Rapper der amerikanischen Hip Hop-Geschichte für sein Album zu gewinnen – Rakim! Allein Azads Bedeutung für den deutschen Rap und sein Stand in der Szene hatten diese Kollaboration ermöglicht. Nach Capleton, Akon und Kool G Rap als Album-Gäste erfüllt sich der Frankfurter Rapper damit den Traum, den er seit seinem ersten Album „Leben“ (2001) hegte.
Für „Assassin“ kehrt auch ein letztes Mal die Combo WARheit zurück. Sezai und Chaker, Jeyz und Azad, die 2007 mit sozialkritischem Album „Betonklassik“ für Furore sorgten, verbinden sich auf dem Song „Stacheldraht“ noch einmal zu schneidend scharfen Klingen und ziehen damit eine Grenze zwischen sich und dem Rest der Rapublik.
Der sechsfache DJ-Weltmeister DJ Rafik, der auf Azads erstem Street-Album-Erfolg „Azphalt Inferno“ die einzelnen Lieder in bislang nicht gekannter Qualität ineinander übergehen ließ, zaubert erneut Cuts und Mixe für „Assassin“.
Das Ausmaß seiner zukunftsweisenden Sprachgewalt deutete Azad schon auf „Azphalt Inferno“ an, seinem ersten Street-Album, das zu einer der erfolgreichsten Rap-LPs des Jahres 2009 wurde.
Dass das Album „Assassin“ eine neue Ära des Strassenraps einläuten wird, das ist gewiss.
Internet: www.azad.de

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Klagelied - feat. Tino Aoc VÖ-jahr: 01.04.2009 |
